Dreißigjähriger Krieg und der "Westfälische Frieden" von 1648

Dreißigjähriger Krieg und der "Westfälische Frieden 1648: Der Fenstersturz in Prag 1618, löste eine Reihe kriegerischer Auseinandersetzungen aus, die schließlich fast ganz Europa trafen und Deutschland an den Rand einer Katastrophe brachten. Die machtpolitischen Verwicklungen Frankreichs, Dänemarks, Schwedens, der Habsburger, Polens, der Niederlande, Spaniens, aber vor allem der Kampf der Konfessionen, verwüsteten ganze Landstriche. Riesige Heere, Gewalt, Plünderungen, eine bis dahin nicht gekannte Verrohung durchziehender Soldaten, Seuchen, Hungersnöte und hohe Geldzahlungen trafen manche Landstriche so hart, dass sie sich über mehrere Generationen nicht wieder erholen konnten. Millionen Menschen starben und die verfeindeten Kriegsparteien sahen 1641 nur den Weg über Verhandlungen dem Morden ein Ende zu bereiten und bestimmten 1643 Osnabrück für die evangelische Seite und Münster für die katholische Seite zu Verhandlungsorten. Nach 5jährigen zähen Verhandlungen wurde in den beiden Verhandlungsstädten 1648 der „Westfälische Frieden“ beschlossen und verkündet.

Auch der 80jährige Krieg zwischen Niederländern und Spaniern wurde hier beendet und führte zur Gründung der heutigen Niederlande.

Osnabrück war den Auswirkungen durch z. B. Kriegshandlungen wie Beschuss, Belagerung und Plünderungen relativ glimpflich entkommen, musste dies aber mehrfach mit Besatzung durch ausländische Heere und damit verbundene hohe Geldzahlungen (Brandschatzung) bezahlen.  

 

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